Hinter der roten Linie

Farbfilmer

Hinter der roten Linie

Kinodokumentarfilm  von Stephan Liskowsky und Dinah Münchow

Deutschland  2009  73 min

Oliver heißt jetzt Hassan. Margaret will in den Himmel. Juliane fühlt sich nackt ohne Kopftuch. Die drei haben eine Entscheidung getroffen, die für die meisten Deutschen unvorstellbar ist: Sie sind zum Islam konvertiert. 

Sie sind hundertprozentig überzeugt, wie sonst kaum Menschen in ihrem Alter. Aufgewachsen als Atheisten und Thälmannpioniere in der DDR, wissen sie nun wieder genau, wo es langgeht. Oliver kehrt nach seiner Konversion im Jemen als frischgebackener Muslim am 11. September 2001 nach Deutschland zurück. Seitdem trägt er Bart und betet fünf Mal am Tag. Juliane verschleiert sich, nimmt für ihren neuen Glauben berufliche Konflikte in Kauf. Margaret trägt jeden Tag Salwar und Kameez - die pakistanische Nationalkleidung. Als ihr Mann eine zweite Frau heiratet, bleibt Margaret überzeugte Muslima.

"Hinter der roten Linie" porträtiert drei ungewöhnliche Menschen, deren religiöse Lebensweise aneckt und fragt nach den Motiven für ein Leben hinter der roten Linie.

 

Gefördert von

Kulturstiftung des Freistaates Sachsen 2007

Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien 2008

 

Premiere beim 52. Internationalen Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm 2009

26. Kassel Documentary Filmfestival 2009

Deutshdocs London 2010

Nominierung A38 Produktionsstipendium 2010

 

Kinostart in Berlin, Leipzig, Dresden und Magdeburg 2010

Im Verleih der Medienzentralen Deutschlands

 

Margaret
Oliver
Juliane
Moschee
Oliver Jemen
Premiere
Premiere
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